Der Förderbereich Berufsorientierung beinhaltet zwei wesentliche Ebenen:
- die detaillierte und für den Einzelnen verständliche Information zu (Ausbildungs-)berufen und Ausbildungsmöglichkeiten
- das fachliche Profiling auf der Basis des Kompetenzansatzes
Ziel dieses Förderbereiches ist es, diese beiden Ebenen für den Einzelnen transparent in weitgehende Übereinstimmung zu bringen.
Trotz sowohl qualitativ wie quantitativ vorhandener technischer und sonstiger Informationsmöglichkeiten z.B. über die entsprechenden Internetseiten der BA oder auch über die Berufsinformationszentren der Arbeitsagenturen, fällt vielen Jugendlichen die Orientierung schwer.
Die Probleme liegen teilweise in der für Jugendliche schwierig zu überschauenden und nur mit viel Eigeninitiative zu sichtenden Informationsmenge, aber auch in der fehlerhaften individuellen Zuordnung der eigenen Kompetenzen und der in Frage kommenden Ausbildungschancen und –möglichkeiten.
Eine sachlich fundierte und auf die Stärken des Einzelnen ausgerichtete Berufsorientierung sollte nicht mit dem Schulabschluss beginnen. Sie ist vielmehr ein Prozess, der Zeit benötigt. Daher zielen Projekte im Förderbereich Berufsorientierung in immer stärkeren Maße darauf ab, bereits während der Schulzeit diesen Orientierungsprozess in Gang zu setzen.
Unsere Projekte im Förderbereich Berufsorientierung begleiten dabei mit altersadäquaten Modulen (Methoden) diesen Prozess und zielen darauf ab, dass der Einzelne bei Verlassen des jeweiligen Schulsystems über eine fundierte Entscheidungsgrundlage bei der Wahl des Ausbildungsberufes verfügt.